Alle voll in ihrem Element
Cella'Door präsentierten sich wie gewohnt lautstark und
stimmungsvoll. Die sieben hannoveraner Musiker boten eine
gelungene Abwechslung zwischen Gothic Rock-, Metal- und Folk-Elementen,
die das Publikum nur mitreißen konnte. Spätestens
bei "Schwarzer Reiter" konnte sich kaum jemand noch
ruhig halten. Unerwartete Aufmerksamkeit bekam Keyboarder
Geoffrey. Technische Probleme machten ihm zu schaffen. Sänger
Olli holte sich Unterstützung vom Publikum um Geoffrey
ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Mit "1, 2,
3, Geoffrey"-Rufen wurde die ungeplante kurze Pause gut
überspielt und die Menge hatte ihren Spaß dabei.
Alles in allem sah man der Band die - im Vergleich zu den
vorigen Bands - etwas längere Bühnenerfahrung durchaus
an; alle hatten Spaß am Auftritt und gaben sich gelassen
der Musik hin. Cella'Door fand sich ab 2002 nach und nach
zur Band zusammen und in den zwei Jahren hat sich nur kaum
etwas an der Besetzung verändert. Die musikalischen Ursprünge
der einzelnen Musiker könnten unterschiedlicher kaum
sein - Klassik, Metal, Rock, Melodic Jazz und Blues sind nur
einige Beispiele, die entgegen dem Schein sehr gut zusammenpassen,
was man beim Auftritt und vor allem durch die Demo-CD der
Band sofort positiv zu spüren bekommt - jedes Lied hat
einen ganz eigenen Stil, keine zwei Stücke sind wirklich
gleich. Wer einmal die Probe aufs Exempel machen möchte,
kann sich jederzeit auf der Website der Band einige Demo-Songs
anhören.