Undernativa Festival 05
Cella'Door

Alle voll in ihrem Element

Cella'Door präsentierten sich wie gewohnt lautstark und stimmungsvoll. Die sieben hannoveraner Musiker boten eine gelungene Abwechslung zwischen Gothic Rock-, Metal- und Folk-Elementen, die das Publikum nur mitreißen konnte. Spätestens bei "Schwarzer Reiter" konnte sich kaum jemand noch ruhig halten. Unerwartete Aufmerksamkeit bekam Keyboarder Geoffrey. Technische Probleme machten ihm zu schaffen. Sänger Olli holte sich Unterstützung vom Publikum um Geoffrey ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Mit "1, 2, 3, Geoffrey"-Rufen wurde die ungeplante kurze Pause gut überspielt und die Menge hatte ihren Spaß dabei. Alles in allem sah man der Band die - im Vergleich zu den vorigen Bands - etwas längere Bühnenerfahrung durchaus an; alle hatten Spaß am Auftritt und gaben sich gelassen der Musik hin. Cella'Door fand sich ab 2002 nach und nach zur Band zusammen und in den zwei Jahren hat sich nur kaum etwas an der Besetzung verändert. Die musikalischen Ursprünge der einzelnen Musiker könnten unterschiedlicher kaum sein - Klassik, Metal, Rock, Melodic Jazz und Blues sind nur einige Beispiele, die entgegen dem Schein sehr gut zusammenpassen, was man beim Auftritt und vor allem durch die Demo-CD der Band sofort positiv zu spüren bekommt - jedes Lied hat einen ganz eigenen Stil, keine zwei Stücke sind wirklich gleich. Wer einmal die Probe aufs Exempel machen möchte, kann sich jederzeit auf der Website der Band einige Demo-Songs anhören.